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Aktuelles | Eröffnung Rückhaltebecken Lauslingbach

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Nach 2,5 Jahren Bauzeit und einer Investitionssumme von rund 4 Mio. Euro konnte das Projekt Rückhaltebecken Lauslingbach abgeschlossen werden.
Nach dem Jahrhundertunwetter im Juli 2012, bei dem der hochwasserführende Lauslingbach Schäden in Millionenhöhe verursachte, können sich die Bewohner der Ortsteile Obdach und Amering nun sicher fühlen

Bei der Eröffnungsfeier am 13. Oktober 2017 konnte Bürgermeister Peter Bacher viele interessierte Gemeindebürger und zahlreiche Ehrengäste begrüßen, darunter auch Landesrat Johann Seitinger.
Bei einem kurzen Rückblick informierte der Bürgermeister über die Entstehungsgeschichte dieses Projektes.

Bereits bei der Planung des Umfahrungstunnels wurde eine Studie über die Hochwassergefahr Lauslingbach erstellt und im Jahr 1998 gab es erste Grundeinlöseverhandlungen. Nach einer langen Planungsphase folgte 2005 der Bau des Geschiebebeckens beim Lubibach. Der Bau des Rückhaltebeckens wurde damals vom Bund wegen der hohen Kosten abgelehnt, was im Nachhinein gesehen beträchtliche Folgen hatte.

Nach Grundwasser- und Variantenuntersuchung wurde der Ausbau in 2 Abschnitten festgelegt, Abschnitt 1: Linearausbau und Abschnitt 2: Hochwasserrückhalt.
Das Hochwasserereignis 2012 fiel genau in die Bauarbeiten des Linearausbaues (Verbauung Lauslingbach).
Ein neuer Plan für das Rückhaltebecken folgte, Spatenstich war dann im Mai 2015.
Umfangreiche Baumaßnahmen auf einem Areal von ca. 1,6 ha wurden durchgeführt.

Die gesamte Anlage besteht aus folgenden Teilen: Dammbauwerk, Drosselbauwerk mit Grundablass, Ausschotterungsbecken mit Rechen und die Hochwasserentlastung mit Tosbecken.
Die Anhebung der benachbarten Straße auf einer Länge von 600 m war erforderlich sowie die Untergrundabdichtung, die Errichtung eines Bypasses und die Einbindung des Lubibaches.

Insgesamt hat die gesamte Anlage ein Fassungsvermögen von 150.000 m³, die Kosten werden anteilig von Bund (60%), Land (35%) und Gemeinde (5%) übernommen.

Bürgermeister Peter Bacher richtete Dankesworte an alle, die am Projekt mitgewirkt haben bzw. den Bau ermöglicht haben und betonte, wie wichtig der Schutzwasserbau in der heutigen Zeit geworden ist.

Fotos: Johannes Mandl

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